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Frage - Einfamilienhaus


Immobilienblase in Deutschland - nierdrige Zinsen?

Meine Frag geht dahin, ob wir als Familie mit dem Kauf einen Eigenheims eher warten sollten oder doch noch die niedrigen Zinsen mit nehmen sollten? Aktuell sind die Immobilienpreise was Berlin angeht enorm gestiegen und irgendwann kann man sich den Kauf eines hause wahrscheinlich gar nicht mehr leisten, da ja unsere Gehälter nicht in gleicher Weise steigen. Die Zinsen sind zwar niedrig aber, was ist wenn diese wieder steigen und das Abzahlen auf ein Niveau steigt, das man den eignen Kühlschrank nicht mehr vollbekommt? Könnten Sie uns aus der Expertenrunde vielleicht ein kurz Einschätzung dazu geben? Das interessiert sicherlich auch den einen oder anderen Portalbesucher hier in der Runde. Besten Dank.
40.171 Aufrufe - Frage aus PLZ 14089

8 ANTWORTEN

Fragen und Antworten - Dipl. Kfm (FH) Sebastian Scheele aus OttobrunnIm Einkauf steckt die Rendite.
Gebrauchte Immobilie in der Umgebung kaufen, wenn jemand verstirbt oder bekannt wird, dass verkauft werden soll.
Handwerklich viel selbst machen
bei der Finanzierung immer mind. 5% Sondertilgung vereinbaren
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Fragen und Antworten -  Jürgen Vogt aus MengenSie müssen sich immer im klaren sein dass Sie im Alter auch Miete bezahlen müssen und im Alter haben Sie sicherlich weniger Rente wie im Erwerbsleben.
Doch zunächst sollten Sie für sich einen Kassensturz machen und die Miete und die weiteren Ausgaben die Sie derzeit haben aufliesten. Im Gegenzug listen Sie auch Ihr derzeitiges Einkommen auf und ziehen dieses von den Ausgaben und fixen Kosten ab. Somit haben Sie erstmal eine Grundlage was Sie im Monat ausgeben können.
Es sollte jedoch nicht mehr sein als 50% des Gesamteinkommens. 2
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Fragen und Antworten -  Ralf Hagedorn aus Nottuln1. Niedrige Finanzierungszinsen
Noch immer sind die Zinsen für Baukredite auf extrem niedrigem Niveau. Damit können Sie bei der Finanzierung Kosten im hohen fünfstelligen Bereich sparen.
Konkretes Beispiel: Wer ein Baudarlehen über 200.000 Euro mit 15 Jahren Zinsbindung in Zeiten höherer Zinsen zu einem Zinssatz von 5,0 Prozent aufgenommen hat, zahlt bei einer Monatsrate von 1.000 Euro bis zum Ende der Zinsbindung 135.000 Euro Zinsen an die Bank. Die Restschuld beträgt 155.000 Euro.
Wird das Darlehen bei gleicher Monatsrate hingegen zu einem Zinssatz von 1,4 Prozent abgeschlossen, beträgt die Summe der Zinsen nur noch knapp 27.000 Euro. Und: Dank des höheren Tilgungsanteils liegt die Restschuld am Ende nur noch bei 47.000 Euro.
2. Inflationsschutz
Wohneigentum schützt vor Inflation – diese Grundregel gilt auch heute noch. Denn: Als Eigentümer sind Sie unabhängig von den künftigen Steigerungen der Mietpreise. Die Finanzierungskosten bleiben hingegen über viele Jahre hinweg gleich, wenn Sie sich für eine langfristige Zinsbindung entscheiden.
3. Altersvorsorge
Das Eigenheim ist ein sinnvoller Bestandteil der privaten Altersvorsorge. Ist nämlich beim Eintritt ins Rentenalter die Immobilie schuldenfrei, haben Sie im Vergleich zum Mieter weitaus niedrigere monatliche Fixkosten, weil Sie in den eigenen vier Wänden wohnen. Damit bleibt unterm Strich mehr von der Rente übrig.
4. Staatliche Fördermittel
Wenn Sie eine Riester-Baufinanzierung abschließen, können Sie sich Jahr für Jahr Ihre Tilgung mit staatlichen Zulagen sponsern lassen. Weitere Fördermittel – vor allem in Form zinsverbilligter KfW-Kredite – gibt es, wenn Sie ein Effizienzhaus bauen, bei der Sanierung den Energieverbrauch deutlich senken oder die Wohnung barrierefrei umbauen.
5. Finanzielle Disziplin
Studien zeigen immer wieder: Beim Renteneintritt verfügen Eigenheimbesitzer über ein weitaus höheres Vermögen als Mieter, die im Lauf ihres Arbeitslebens ein vergleichbares Einkommen erzielt haben.
Der Grund: Angesichts der regelmäßigen monatlichen Rückzahlungsrate widerstehen viele Immobilienbesitzer der Verlockung, mehr Geld als nötig in den Konsum fließen zu lassen. Wenn Geld übrig ist, lassen sich mit Sondertilgungen Zinskosten sparen – und damit wächst nach Abzug der Schulden das Immobilienvermögen immer weiter an.
Dagegen schaffen es vergleichsweise wenige Mieter, Sparpläne über viele Jahre hinweg konsequent durchzuhalten. Offenbar bietet das Fernziel Altersvorsorge einen viel schwächeren Anreiz zum Sparen als die schnelle Entschuldung des Eigenheims. 7
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Fragen und Antworten -   Wendler aus BerlinVon einer Immobilienblase kann man im Moment wohl nicht sprechen. Sicher sind die Grundstückspreise und Baupreise in den zurückliegenden 2 bis 3 Jahren gestiegen und die niedrigen Zinsen haben hierzu Ihren Teil beigetragen. Trotz allem sind die Immobilienpreise im vergleich zu anderen europäischen Hauptstädten und ebenfalls im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten eher als niedrig einzustufen. Auf Grund des begrenzten Angebotes an Grundstücken im innerstädtischen Raum ist langfristig nicht mit fallenden Preisen zu rechnen. Der Preisauftrieb wird sich bei steigenden Zinsen aber wahrscheinlich verlangsamen.
Die Leere im Kühlschrank lässt sich mit einem vernünftigen Finanzierungskonzept vermeiden. Hier gilt, möglichst lange Zinsbindung und ein entsprechender Tilgungssatz verhindern dies. Bei den Berechnungen sollte auch das Zinsänderungsrisiko nicht außer acht gelassen werden. Entgegen den üblichen Bankangeboten (Zinssatz für die ganze Laufzeit gleichbleibend) empfiehlt es sich nach Ablauf der Zinsbindung mit dem mittleren Zinssatz der letzten 25 Jahre weiterzurechnen. Dieser beträgt 4,85 Prozent . Wenn es dann passt sollte einer Finanzierung nichts entgegenstehen. 5
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Fragen und Antworten -  Karel Markoc aus PlochingenHallo,
keiner kann Ihnen sagen, wie sich die Preise in den nächsten Jahren entwickeln. Vor 10 Jahren hätte auch keiner gedacht, dass die Preise so dermaßen anziehen. Die Preisentwicklung ist auch regional anzusehen. Bei uns in Baden-Württemberg sind die Preise extrem hoch, liegt aber auch an der sehr starken Wirtschaft hierzulande. Kein Banker wird Ihnen sagen können, ob die Zinsen in den nächsten Jahren steigen oder auf dem Niveau bleiben. Meine Meinung: Wenn Sie etwas kaufen können, dann jetzt kaufen, nicht abwarten. 2
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Fragen und Antworten -  Elvira Engelhardt aus Stuttgart...Guten Tag!
Leider habe auch ich keine Glaskugel, die unsere politische und wirtschaftliche Lage voraussagen könnte.
Aber wenn Sie mich fragen, ob ich mir jetzt ein Haus kaufen würde,
dann nur, wenn ich wirklich meine Lebenssituation genau beleuchtet habe. Nach einem Fragekatalog, der nicht nur die aktuelle Situation betrifft:
- Wieviele Kinder habe/will ich?
- Kinder wollen mit 18/25 ihre eigenen Wege gehen - Großfamilie gibt es kaum mehr
- Was ist in 25 Jahren? Möchte man dann noch in dieser Größe wohnen?
- Lage auch in 30, 40 Jahren noch attraktiv?
- Will ich wirklich die verpflichtende Bindung?
- Wie sieht es im Rentenalter aus? Kann ich die bis dahin anfallenden Sanierungs- und Renovierungskosten locker stemmen?

Wenn ich nach Beantwortung dieser grob gefassten Fragen immer noch der klaren Überzeugung bin, dass ich ein Häuschen mit Garten möchte, dann nur, wenn ich 40% - 50% Eigenkapital investieren kann. Dann ist die Frage nach dem Risiko der Niedrigzinsen zumindest halbiert.

2
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Fragen und Antworten -  Hermann-Th. Klüpfel aus Nürnberglieber nachfrager,
da die alternativen im gesamten monetären marktumfeld fehlen, und die angst vor einem wertverlust des euro nicht unbedingt geringer wird (warum auch!), bleibt meiner einschätzung nach auch weiterhin der trend, in die immobilie zu investieren, ungebrochen. daher, wenn sie über ein solides und nachhaltiges einkommen verfügen, ein angemessenes eigenkapital haben, den möglichen kredit bedienen können und gesund sind, dann sollten sie kaufen ernsthaft in erwägung ziehen. inwieweit sich auf breiter basis, regional oder lokal, eine marktpreiskorrektur ergibt, kann hier an dieser stelle nicht beantwortet werden und fliesst auch nicht in diese betrachtung ein. um beachtung wird gebeten.
tipp: sprechen die experten vor ort an.
gez. hermann th. kluepfel 3
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Fragen und Antworten -  Jürgen Görlitz aus BerlinGuten Tag, zu Ihren Fragen folgendes:

Wir hier in Berlin haben nach oben hin sicherlich noch Luft in den Preisen der Immobilien, daher glaube ich nicht, das es in der nächsten Zeit zu einem Einbruch, speziell im Einfamilienhausbau und bei Einfamilienhauspreisen kommen wird. Niedrigere Zinsen werden Sie nicht mehr sehen. Daher mein Rat so hoch und so lange verschulden wie es geht, dann wird Ihr Kredit über die Zeit von der Inflation bezahlt.

Worauf wollen Sie warten, je länger Sie warten, desto mehr bezahlen Sie das Haus Ihres Vermieters und nicht Ihr eigenes.

Es ist richtig, das die Preise gestiegen sind, es ist aber auch so, das die Mieten steigen. Wir sagen immer, jeder bezahlt in seinem Leben ein Haus, entweder das des Vermieters, oder das Eigene.

Wenn die Bank Ihnen das Geld gibt, dann nehmen Sie es. Die Bank wird Ihnen das Geld nicht geben, wenn sie Sie nicht für Kreditwürdig hält.

Im Vergleich mit Hamburg, München, Stuttgard, Frankfurt.... sind die
Preise in Berlin immer noch günstig.

Wenn Sie später in Rente gehen müssten Sie immer noch Miete zahlen. Haben Sie Ihr Haus dann schon abbezahlt, könnten Sie es sogar auf Rentenbasis verkaufen.

Fazit, jeder der kann sollte bei den Zinsen und in diesem Umfeld bauen. 2
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